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Salsa - Schweißtreibender Sport mit hohem Spassfaktor
Salsa ist nicht einfach nur ein Tanz. Salsa ist Leidenschaft. Die Anhänger dieses ebenso rhythmischen wie ausdrucksvollen Tanzes sind sich einig. "Es ist ein Lebensgefühl. Und man tut eine ganze Menge für Gesundheit und Körpergefühl", sagt Thomas Enge, der in Chemnitz als Salsa-Tanzlehrer arbeitet. Für passionierte Tänzer ist Salsa Bewegung, gepaart mit Erotik. Kein Wunder, dass bereits seit einigen Jahren immer mehr Deutsche Spaß finden an dem Tanz und der Musik, die ihren Ursprung in der Karibik und Lateinamerika haben.
Kurzurlaub auf der Tanzfläche "Beim Salsatanzen kann man eintauchen in eine andere Welt. Das ist wie ein Kurzurlaub vom Alltag", beschreibt der Tanzlehrer das Gefühl, das viele seiner Tanzschüler und auch ihn immer wieder überkommt. Salsa ist in seiner Leidenschaft unvergleichlich. Bis man die Salsa-Grundschritte beherrscht und sich "einigermaßen bewegen kann", muss man mindestens ein Vierteljahr lang einmal pro Woche in den Kurs gehen und kann nach einem weiteren Vierteljahr gut mittanzen. Richtig gut werde man frühestens nach einem Jahr, sagen Profis.
Kann das jeder? Ein gewisses Faible für die Salsa-Musik, ein wenig Rhythmusgefühl und vor allem Lust zum Erlernen dieses Tanzes erwartet Enge von seinen Schülern. Vielen Deutschen fehle zwar der nötige Hüftschwung. "Aber den kann man lernen", ist sich der Salsa-Experte sicher. Anders sei dies beispielsweise bei den Kubanern, die den Salsa in der Welt populär gemacht haben. Ihre Bewegungen sind viel geschmeidiger. Aber auch die könnten nicht alle gut tanzen, berichtet Enge, der auch schon Kubaner in seinem Kurs hatte.
Salsa ist gesund für Jung und Alt In jedem Fall ist Salsa für viele Menschen ein willkommender Ausgleich zu sitzender Tätigkeit. Bei diesem Tanz können sie ihre vielleicht noch schlummernde Leidenschaft herauslassen, verbrennen bei diesem schweißtreibenden Sport jede Menge Kalorien und haben meist noch jede Menge Spaß dabei. Wer regelmäßig Salsa tanzt, baut seine Kondition auf und kann sich in einem regelrechten Rausch tanzen, der wiederum Balsam für die Seele ist. Tanzlehrer Enge räumt mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf: "Das ist nicht nur ein Tanz für das junge Volk." In seinen Kursen seien häufig ältere Menschen, die das Salsa-Fieber gepackt habe.
In Latein- und Mittelamerika ist Salsa ein Tanz "der Straße", er wird nicht in Tanzschulen, sondern während Salsa-Fiestas gelernt. Der Grundschritt ist für jeden einfach zu erlernen
Casino - der Klassische
Der Casino ist aus dem kubanischen Son hervorgegangen. Er ist ein typischer "De la calle"-Stil - ein Tanz von der Straße. Beim Casino dominieren afrikanische Elemente: Viel Improvisation, wenig Regeln, und neue Bewegungselemente werden laufend neu erfunden.
Despelote - der Aktuelle
"Despelote" heißt übersetzt so viel wie "lass dich gehen" und ist ein getanzter spontaner und hemmungsloser "Ganzkörper-Flirt". Man tanzt nicht mehr in geschlossener Tanzhaltung, sondern offen. Der Despelote lässt der Frau viel Freiraum, um ihre Reize effektvoll zur Gestaltung zu bringen. Die zügellos zur Schau gestellte Freizügigkeit kann konservative Betrachter schon mal schockieren und erfordert ein hohes Maß an Körperbeherrschung.
New-York-Style - der Elegante
"New-York-Style" ist ein Kompromiss zwischen Improvisation und dem Hang zur Perfektion in Standard-Tänzen. Die Bewegungen sind weich, elegant und eher feminin, auch für den Mann. Die Frau steht stärker im Zentrum. Dieser Stil stellt hohe Ansprüche an das Führen beziehungsweise Sich-führen-lassen.
(Quelle: www.salsanama.ch)
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